Juliane Wagner

 

Geboren und aufgewachsen im Taubertal, in Wertheim am Main, startete ich meinen beruflichen Werdegang nach meinem Abitur 1997  in einer Schule für Blinde und Sehbehinderte in Stuttgart.

Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen  Jahres (FSJ) absolvierte ich dort ein Praktikum.

In dieser Zeit wuchs mein Interesse an psychologischen und pädagogischen Theorien - so entschied ich mich 1998 für ein Studium der Pädagogik in Münster Westfalen und studierte in den Nebenfächern Psychologie und Soziologie.

Dem Umzug nach Berlin 2003 als Diplom-Pädagogin folgten Jahre des beruflichen Schaffens im sozialen Bereich, dort in der pädagogisch-therapeutischen Begleitung von Erwachsenen mit geistiger und psychischer Behinderung.

 

Im Sommer 2006 wurde mein Sohn geboren.

An seinem zweiten Geburtstag wurde bei ihm die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 gestellt. Diese Herausforderung ließ mich wachsen und zeigt mir täglich, wie wichtig es ist, achtsam mit sich selbst und anderen umzugehen.

 

Dem Wunsch folgend, mich als Psychotherapeutin zu qualifizieren, begann ich 2007 berufsbegleitend eine 4-jährige Weiterbildung zur Gestalttherapeutin am Institut für Gestalttherapie und Gestaltpädagogik (IGG) in Berlin.

Seit der Heilpraktikerüberprüfung im April 2013 besitze ich die Zulassung zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Aktuell arbeite ich als Gestalttherapeutin in freier Praxis sowie als integrative Lerntherapeutin im Förderinstitut Lernen lernen. Dort erhalten Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsstörungen und/oder AD(H)S eine gezielte Förderung und lerntherapeutische Begleitung. Zudem biete ich regelmäßige Elternberatungen an und leite therapeutische Kindergruppen zum Thema Selbstwert und Kommunikation.

Nach Abschluss einer Zusatzausbildung am Symbolon-Institut in Nürnberg im Mai 2017, bin ich außerdem zertifizierte Gestalttherapeutin für Kinder und Jugendliche.

Dort erhielt ich nochmals eine fundierte Ausbildung für die Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen und durfte in Seminaren der Demonstration ihrer Arbeitsweise bekannter Gestalttherapeutinnen wie Dorothea Rahm, Autorin und Psychotherapeutin, oder Felicia Carroll, Kollegin und Freundin von Violet Oaklander, beiwohnen, ihre Arbeit hautnah miterleben und von ihnen lernen.

 

Diese Erfahrungen haben meine Arbeit zutiefst bereichert und motivieren mich, den gestalttherapeutischen Ansatz in die Welt der Psychotherapie hinauszutragen.